Christin Freitag
Geboren 1984 in Grevesmühlen, Deutschland, begann sie 2003 Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin zu studieren. Nebenbei bereiste sie die Länder Asien, Amerika und Europa und setzte dabei unterschiedliche Fotoprojekte um. Sie arbeitete in verschiedenen Hospitanzen und Regieassistenzen bei Film (Glücksfilm) und Theater, bevor sie sich dafür entschied Filmregie zu studieren. 2008 begann sie das Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).
Filmografie
- 2008 Süchtig
- 2009 Einfach
- 2012 Tourist
Hanna Mayser
Geboren 1980 in Bielefeld, Deutschland, begann sie 2000 als Redaktions-/Produktions-Volontärin bei einem Hamburger Dokumentarfilmproduzenten. Anschließend machte sie eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und arbeitete seit 2003 als Kameraassistentin und anschließend Kamerafrau bei einer Hamburger Produktionsfirma, die Dokumentationen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen realisiert. In diesem Rahmen bereiste sie Länder Europas, Afrikas, Asiens, Amerikas. Nebenher verwirklichte sie eigene und andere Projekte, z.B. Dokumentationen, Musikvideos, Kurzfilme. 2008 begann sie das Kamerastudium an der dffb.
Filmografie
- 2009 Happy Hour
Feiertage
Kategorie "Dokumentarfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten"
- Regie, Drehbuch: Christin Freitag, Hanna Mayser
- Kamera: Hanna Mayser
- Schnitt: Christin Freitag, Hanna Mayser
- Darsteller: Helga Freitag, Kurt Boldt
- Produktion: Deutsche Film- & Fernsehakademie Berlin (dffb)
Inhalt
Helga und Kurt. Wir sind mitten in einer Familie und einer speziellen dazu. Es ist kurz vor Heilig Abend und Helga und Kurt bereiten alles vor für die Familie. Je näher das Fest rückt, desto komplizierter scheinen die Vorbereitungen zu werden. Kleine Dinge werden zu großen Herausforderungen: Einen Tannenbaum zu schmücken kann das Schwierigste sein, das man jemals hatte tun müssen. Es ist vor allem ein warmherziges und intimes Porträt von zwei erstaunlichen Menschen und der stoischen und humorvollen Eigenart des Alters.
Jurybegründung
Ein altes Ehepaar auf dem platten Land bereitet sich auf Weihnachten vor. Klingt nicht gerade spektakulär. Und genau darin liegt die Stärke dieses Films. Indem die Kamera unaufdringlich, aber auch unerbittlich die beiden knorrigen Protagonisten Helga und Kurt eine Weile lang einfach beobachtet, fängt der Film wie nebenbei und mit leisem Humor viele Nuancen ein, die aus dieser Miniatur etwas viel Größeres machen: einen Film über das Alter, das Zusammenleben, Familie, Heimat. Uns hat beeindruckt, dass "Feiertage" sich traut, ohne große Sensationen auszukommen und stattdessen die kleinen Sensationen dort aufspürt, wo wir kaum hinschauen, weil es uns zu vertraut ist – im ganz normalen Leben.